Stripes
Buchstaben über der Stadt
mrs_brightside * Die Wahrheit * Musik sollte immer ein schönes Hobby bleiben * Das ganz normale Leben
Du sagst du liet hier regelmäßig.

Ich denke regelmäßig das:

 

You say I let you down
You know it’s not like that
If you’re so hurt
Why then don’t you show it

7.8.11 02:11




Was?



Was erwarte ich eigentlich von dir?

Beziehungsweise von euch?

Was erwarte ich von mir?

Ich könnte schreien, weinen und ich wünschte ich würde damit nicht aufhören.

Ich will mich mit Schmerzen ablenken. Vor den Schmerzen die mein Inneres so sehr zerreissen. Es ist als ob sich jeder ein Stück meines Herzens packt und jeder von euch zieht in eine andere Richtung. Und dagegen wehrt sich auch noch mein Verstand.

Ich verschwinde langsam und ihr bleibt. Ihr verschwindet.

Und ich bleibe.

Ich will nicht bleiben und ich will nicht verschwinden.

Und allein das zerreisst mich auch nochmal.

Hört auf. Hör auf. Lasst mich.

Ich will keine Musik hören, die mich noch trauriger macht und gleichzeitig mag ich in Melancholie verschwinden und mich ausweinen bis keine Träne mehr da ist. Ich will dehydrieren und erschöpft in die Kissen sinken und will den Schmerz in den Federn lassen und nicht darüber nachdenken.

Ich will keine Angst haben. Vor dem Einschlafen. Vor dem Auf die Straße gehen. Ich will nachts nicht träumen und nochmal die Gedanken verarbeiten, die ich tagsüber denke und nochmal denke. Die ich so lange denke, bis mir der Kopf so sehr schmerzt wie mein Herz.

Ihr habt doch keine Ahnugn wie das ist. Wie es ist wach zu werden, mit aufgekratzten Oberarmen, weil man seine Nägel ins Fleisch bohrt, nur um sich vom Schmerz abzulenken, der einen vor dem Einschlafen hindert.

Ihr habt doch keine Ahnung, wie es mir geht. Und ihr wisst noch weniger, was in mir ist. 

Da ist dieses Herz. Das schlägt. Und irgendwie schlägt das auch für euch. Aber das soll es nicht mehr. Ich will nicht, dass es das tut. Denn es kommt nichts zurück. Meine Herzenschläge sind spürbar und hörbar. Doch irgendwann endet der Schlag. Wie die Welle am Strand. Das Rauschen im Meer. Irgendwann wird aus Sand wieder Asphalt und man hinterlässt keine Fußspuren mehr. Ihr habt dort genug hinterlassen. Und zwar so viel, dass es unüberschaubar geworden ist. So viel, dass das Gute darin verschwindet. Und ich habe das Gefühl, dass ich genauso verschwinde.

Und ihr seht zu.
Ihr winkt nicht einmal...

 

 

28.7.11 22:59


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* Es sind die Gedanken in kurzen Momenten gedacht und verdrängt, um nicht weiter zu denken