Stripes
Buchstaben über der Stadt
mrs_brightside * Die Wahrheit * Musik sollte immer ein schönes Hobby bleiben * Das ganz normale Leben

Was?



Was erwarte ich eigentlich von dir?

Beziehungsweise von euch?

Was erwarte ich von mir?

Ich könnte schreien, weinen und ich wünschte ich würde damit nicht aufhören.

Ich will mich mit Schmerzen ablenken. Vor den Schmerzen die mein Inneres so sehr zerreissen. Es ist als ob sich jeder ein Stück meines Herzens packt und jeder von euch zieht in eine andere Richtung. Und dagegen wehrt sich auch noch mein Verstand.

Ich verschwinde langsam und ihr bleibt. Ihr verschwindet.

Und ich bleibe.

Ich will nicht bleiben und ich will nicht verschwinden.

Und allein das zerreisst mich auch nochmal.

Hört auf. Hör auf. Lasst mich.

Ich will keine Musik hören, die mich noch trauriger macht und gleichzeitig mag ich in Melancholie verschwinden und mich ausweinen bis keine Träne mehr da ist. Ich will dehydrieren und erschöpft in die Kissen sinken und will den Schmerz in den Federn lassen und nicht darüber nachdenken.

Ich will keine Angst haben. Vor dem Einschlafen. Vor dem Auf die Straße gehen. Ich will nachts nicht träumen und nochmal die Gedanken verarbeiten, die ich tagsüber denke und nochmal denke. Die ich so lange denke, bis mir der Kopf so sehr schmerzt wie mein Herz.

Ihr habt doch keine Ahnugn wie das ist. Wie es ist wach zu werden, mit aufgekratzten Oberarmen, weil man seine Nägel ins Fleisch bohrt, nur um sich vom Schmerz abzulenken, der einen vor dem Einschlafen hindert.

Ihr habt doch keine Ahnung, wie es mir geht. Und ihr wisst noch weniger, was in mir ist. 

Da ist dieses Herz. Das schlägt. Und irgendwie schlägt das auch für euch. Aber das soll es nicht mehr. Ich will nicht, dass es das tut. Denn es kommt nichts zurück. Meine Herzenschläge sind spürbar und hörbar. Doch irgendwann endet der Schlag. Wie die Welle am Strand. Das Rauschen im Meer. Irgendwann wird aus Sand wieder Asphalt und man hinterlässt keine Fußspuren mehr. Ihr habt dort genug hinterlassen. Und zwar so viel, dass es unüberschaubar geworden ist. So viel, dass das Gute darin verschwindet. Und ich habe das Gefühl, dass ich genauso verschwinde.

Und ihr seht zu.
Ihr winkt nicht einmal...

 

 

28.7.11 22:59


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Happiness only real when shared



Es gibt viele Möglichkeiten um mit dem Leben fertig zu werden und es gibt doppelt so viele Gründe es sein zu lassen.

Ich bin in einem Tief. In einem Loch, in dem ich gerade nicht herausfinde und für das ich keine wahren Gründe kenne. Wieso ist es da? Wieso bin ich dort?

Ich war dort schon oft und ich kenne diesen Zustand.

Und ich weiß auch, dass es vorüber geht.

Ich hörte heute das Lied „What a wonderful world“ von Louis Armstrong.

Und fühlte mich mit einem Mal wieder wohl.

4 Stunden vorher wünschte ich mir, sozial nicht abhängig zu sein. Von Familien, Freunden oder Beziehungen. Ich habe mir gewünscht, nicht verletzt zu werden. Wünschte mir, dass es egal ist, wer für mich da ist und wer sich um mich schert.

Ich hörte dieses Lied und dachte an die Aussage: „Happiness only real when shared“.

Ich dachte daran, dass ich alle wirklich schönen Momente meines Lebens nicht alleine verbracht habe. Stets war jemand an meiner Seite, mit dem ich diesen Moment teilte.

Und egal wie klein dieser Moment ist. Und egal wie lange ich dafür in schwarzen Löchern sitzen muss.

Diese Momente sind es wert. Und in dem Moment , in dem ich dieses Lied hörte. In diesen 2 Liedminuten kamen all die schönen Erinnerungen in meinen Sinn.

 

Und in dem Moment war es einfach klar.

Keep trying.

Es kann nur besser werden.

20.7.11 23:22


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* Es sind die Gedanken in kurzen Momenten gedacht und verdrängt, um nicht weiter zu denken